Dehnugsstreifen

Dehnungsstreifen sind für die meisten Menschen ein jahrelanger und lästiger Begleiter. Die Hautrisse entstehen oft an den Beinen, dem Bauch, den Oberschenkel oder bei Männern auch an der Schulter.

Meistens entstehen Dehnungsstreifen in der Wachstumsphase während der Pubertät, bei Gewichtszunahme oder während der Schwangerschaft. Dehnungsstreifen, die am Bauch durch die Schwangerschaft entstehen nennt man Schwangerschaftsstreifen. Es handelt sich dabei aber um die gleiche Ursache und Symptome.

Was genau sind Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen sind helle, oft weiße Streifen an der Haut, die entfernt an Narben erinnern. Im Gegensatz zu Narben steht die Haut jedoch nicht ab, sondern fällt ein. Grund ist, dass es sich dabei um Risse im Bindegewebe handelt. Das Bindegewebe liegt unter den oberen Hautschichten.

Wer einen Dehnungsstreifen genauer betrachtet merkt, dass die Optik klar darauf hindeutet, dass die Haut darüber einfällt da Ihr die Stabilität durch das eingerissene Bindegewebe fehlt.

Dehnungsstreifen sind also Risse im Bindegewebe, welche sich über die darüber gelegene Haut deutlich zeigen.

Wie kann man Dehnungsstreifen verhindern

Es gibt verschiedene Gründe für Risse im Bindegewebe. Menschen bekommen meistens während diesen drei Ereignissen Dehnungsstreifen:

  • Wachstum und Pubertät
  • Gewichtszunahme (Fett oder Muskeln)
  • Schwangerschaft

Durch die Zunahme an Volumen steht das Bindegewebe unter großer Spannung. Wird die Spannung zu groß entstehen Risse. Zwar ist die Haut bekannt dafür sehr elastisch zu sein, dies gilt aber nicht für das Bindegewebe. Dieses ist ganz gegenteilig sehr unelastisch und neigt daher zu Rissen.

Die erste Möglichkeit Dehnungsstreifen zu verhindern ist also, Gewichtsschwankungen (speziell die Gewichtszunahme) zu verhindern. Desto schneller die Zunahme geschieht desto höher ist das Risiko von Dehnungsstreifen. Hat das Bindegewebe jedoch Zeit sich an die Zunahme anzupassen dann werden die Hautrisse deutlich schwächer ausfallen.

Wer Kontrolle über die Gewichtszunahme hat – zum Beispiel während dem Muskelaufbau – für den empfiehlt sich die zusätzliche Einnahme von Zink. Zink unterstützt Haut, Haare und Nägel und kann verhindern, dass das Bindegewebe reißt.

Aber auch während einer Schwangerschaft hat man Möglichkeiten die Entstehung von Dehnungsstreifen zu verhindern. Regelmäßige Massagen – spezielle Zupfmassagen – unter Zunahme von Öl können die Haut und das darunter liegende Bindegewebe elastischer machen. Bei regelmäßiger Behandlung ist die Menge und Stärke an Dehnungstreifen reduzierbar.

Bestehende Dehnungsstreifen entfernen

Bestehende Dehnungsstreifen zu entfernen ist ein langanhaltender Prozess bei dem man konsequent bleiben muss.

Es gibt spezielle Salben und Cremes gegen Dehnungsstreifen welche zu empfehlen sind. Sie enthalten hohe Dosen an Vitamin E und oft auch Zink. So werden die Hauteigenen Regenerationsfähigkeiten verstärkt und unterstützt.

Dehnungsstreifen welche zu Beginn auch sehr hell sind werden mit der Zeit dunkler und gleichen sich so an die umliegenden Hautbereiche an. So fallen diese weniger auf. Daher kann es nützlich sein die Haut im gesunden Maße der Sonne auszusetzen.